Bauvorhaben: Schulbauprojekte im Jahr 2018
Märchen aus Benin: Märchensammlung
Adjogon

liegt ca.7 km von Zogbodomey entfernt. Man biegt nach kurzer Zeit von einem breiten, unbefestigten Weg
auf eine sehr schmale Piste ab. Ölpalmen, Mangobäume, Nimebäume und dichtes Elefantengras säumen den Weg.
Plötzlich öffnet sich der Weg und man sieht einen großen Platz mit einer kleinen Lehmhütte, zwei Palmwedelhütten
und einem Holzgerippe, das einmal eine Hütte werden soll. Das ist die Grundschule von Adjogon.
In der Lehmhütte, in die kaum Licht kommt, sitzen auf niedrigen langen Bänkchen ohne Lehne die Kinder des ersten
Schuljahres vor ebenso niedrigen Tischchen. Dieses Schulgestühl hat der Schulleiter selbst gezimmert, sonst müssten die Kinder auf dem nackten Boden im Sand sitzen. In den Palmwedelhütten sitzen die Schüler dicht gedrängt auf
Bänken aus Bambusstangen. In der Regenzeit müssen sich alle drei Klassen in der kleinen Lehmhütte versammeln.
Diese Schule haben die Eltern des Dorfes selbst gebaut. Die drei Lehrer sind vom Staat angestellt.
Adjogon hat ungefähr 1000 Einwohner. Ohne deren Eigeninitiative hätte das Dorf keine Grundschule.
Die Kinder müssten zu Hause bleiben und blieben wie ihre Eltern Analphabeten.

Es war SONAFA ein Bedürfnis, dieses Engagement der Dorfbewohner für ihre Kinder zu unterstützen!
Bisher wurden drei wetterfeste Klassenzimmer gebaut und mit Mobiliar ausgestattet.
Vielleicht gelingt es uns auch eine sechsklassige Grundschule aufzubauen. 
Es ist geschafft ! Drei neue Klassenzimmer wurden 2009 in Adjogon dank Ihrer Spenden errichtet!
Vielen Dank an alle Spender!
In diesen beiden Hütten und weiteren Behelsbauten mussten die Kinder unterrichtet werden! Adjogon, Juni 2008
Der Rohbau der drei neuen Klassenräume, Adjogon, 2009
Auch die Kleinsten wollen mithelfen ...
Liebe Grüße nach Deutschland von den Schulkindern aus Adjogon!