Bauvorhaben: Schulbauprojekte im Jahr 2018
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Bauvorhaben im Jahre 2018

Im Jahr 2017 konnten wir dank der Spenden und der tatkräftigen Mithilfe der Dorfgemeinschaften in Benin zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gleich in fünf Dörferm Benins erfolgreich Schulgebäude mit insgesamt 15 Klassenzimmern bauen. In der Mitgliederversammlung / Oktober 2017 wurde einstimmig beschlossen, im Jahr 2018 bei ausreichendem Spendenaufkommen die Dorfgemeinschaften in den Ortschaften Sinwe Kpota, Tanve, Dovota, Adanhondjigon, Dilly und Adingnigon mit dem Bau von Schulen zu unterstützen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Spender*innen für die Unterstützung bedanken, die unsere erfolgreiche Vereinsarbeit über die letzten 14 Jahre hinweg ermöglicht hat! Alle bei SONAFA in Deutschland wie in Benin arbeiten ehrenamtlich, d.h. jeder Euro kommt den Projekten zugute. Unsere Unterstützung der Menschen in Benin ist nötig und sinnvoll. Die Kinder sind wissbegierig, lieben ihre Schulen, wollen vorwärts kommen und dabei mithelfen, die Zukunft ihrer Heimat zu gestalten. Die Lehrer*innen möchten unter menschenwürdigen Bedingungen mit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Es ist uns bei allen Bauprojekten wichtig, dass die Dorfbevölkerung bei den Arbeiten mithilft. Wir beschäftigen deshalb auch vor allem Handwerker aus den betreffenden Dörfern in Benin. Der Bau der neuen Schulen wird für alle Beteiligten in Benin wie auch in Deutschland immer wieder zu einem gemeinsamen, denkwürdigen Ereignis!

 
Wie schlimm die Bedingungen leider in vielen der entlegenen Gegenden des Landes sind, zeigte der Besuch unseres Vereinsmitglieds Casimir Adanlin in seiner Heimat im Sommer 2017. Er war mit Mensah W. Tokponto in der Dorfschule von Dovota zu Besuch, als beide hautnah erleben mussten, wie der Regen innerhalb von Minuten einen der Behelfsbauten der Schule überschwemmte. Die Schüler schoben eilig die Schulbänke von einer Seite zu anderen, um sich und die Möbel einigermaßen vor dem Regen zu schützen.

Sinwe Kpota

Ein Teil der Grundschule in Sinwe Kpota ist, wie leider viele der Dorfschulen in Benin, in einem schlimmen Zustand. Wir möchten 2018 die Kinder und die ganze Dorfgemeinschaft mit drei dringend benötigten Klassenzimmern unterstützen. Es sind bereits drei wetterfeste Klassenzimmer vorhanden, viele der Schüler*innen müssen aber immer noch in baufälligen Behelfsbauten unter miserablen Bedingungen unterrichtet werden.
Behelfsbau in Sinwe Kpota, 2017.
Tanve

In Tanve möchten wir sechs dringend benötigte Klassenräume und ein Lehrerzimmer bauen, um damit möglichst allen Kindern und Jugendlichen ein Lernen unter menschenwürdigen Bedingungen zu ermöglichen - ohne Staub, Hitze und Regen in den derzeitigen Behelfsbauten.
 
Ein Blick in den Behelfsbau der weiterführenden Schule (CEG) in Tanve, 2017.
Dovota

Auch die weiterführende Schule (CEG = Collège d´Enseignement Général) in Dovota möchten wir mit drei weiteren Klassenräumen unterstützen. SONAFA hat dort im Jahr 2016 bereits drei Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer gebaut.
 
Einer der Behelfsbauten des CEG in Dovota, 2017.
Adanhondjigon

Auch die Schüler*innen der weiterführenden Schule in Adanhondjigon benötigen dringend weitere Räume, weshalb wir auch hier drei weitere Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer bauen möchten.
 
Einer der Behelfsbauten des CEG in Adanhondjigon, 2017.
Dilly

Die weiterführende Schule (siebte bis dreizehnte Klasse) in Dilly wurde 2002 gegründet und zählt derzeit 540 Schüler*innen. Die Schule hat 4 wetterfeste Klassenzimmer. Alle anderen sind unfertig und zum Teil in einem maroden Zustand. Wir möchten hier deshalb drei Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer bauen.
Zwei der alten Gebäude des CEG in Dilly, 2017.
Adingnigon

Auch die Bedingungen für die Schüler*innen und Lehrer*innen in Adingnigon sind miserabel! Die weiterführende Schule hat drei fest gebaute Klassenzimmer, die aber bei weitem nicht für die Anzahl der Schüler*innen ausreichen. Deshalb müssen viele in Behelfsbauten unterrichten werden, die aus notdürftig errichteten Gestellen aus Rundhölzern, Palmwedeln oder Blechresten bestehen. Der Unterricht in den beiden Regenzeiten oder auch in den sehr heißen Perioden ist hier nicht möglich. Dies betrifft leider viele der Dorfschulen, weshalb wir sie bitten möchten, uns weiterhin bei unserer Arbeit in Benin zu unterstützen!
Ein Blick in einen der Behelfsbauten in Adingnigon, 2017.
Mi wa nu kaka! Vielen Dank an alle Spender*innen für ihre Mithilfe!