Nicht weit, nur etwa 7 km von Tanwe-Ouassa entfernt, liegt das Dorf Don Zoukoutoudja mit etwa 2000 Einwohnern.
Auch hier herrscht die kleinbäuerliche Struktur vor und die Bevölkerung lebt ausschließlich von der Landwirtschaft.
Es werden vor allem Mais, Maniok, Erdnüsse und Bohnen angebaut. Auch Ölpalmen, aus deren Nüsse das Palmöl ge-
wonnen wird, wachsen auf den Feldern. Wenn die Ernte es erlaubt, verkaufen die Menschen davon an der Straße oder auf den umliegenden Märkten. Von dem Geld, das sie einnehmen, können sie für ihre Kinder ein Heft oder einen Stift
für die Schule kaufen, oder für den Neujahrstag einen Stoff für ein neues Kleid.
Die Grundschule B in Don Zoukoutoudja bestand 2009 nur aus provisorischen Hütten
Don Zoukoutoudja besitzt zwei Grundschulen, die weit auseinander liegen. Es sind staatliche Schulen, d.h., die Eltern müssen für den Schulbesuch ihrer Kinder kein Schulgeld bezahlen. Auch eine Schuluniform ist in Benin an den staat-lichen Schulen nicht vorgeschrieben. In der Grundschule A konnten die Kinder bereits in drei festen Klassen-zimmern unterrichtet werden. Die Grundschule B besuchen seit Schulbeginn (am 1.Oktober 2009) 292 Schüler - 130 Mädchen
und 162 Jungen. Sie werden von fünf Lehrern in fünf Klassenzimmern unterrichtet.
Der Zustand dieser Behelhsbauten erfüllte die Anforderungen eines menschenwürdigen Unterrichts in keiner Weise.
Die Klassenzimmer waren notdürftig aus Palmwedeln und Dächern aus Elefantengras errichtet, nur ein Klassenzimmer besaß ein Dach aus Wellblech und es gab viel zu wenige Schulbänke. Das sechste Klassenzimmer war 2008 in der Trockenzeit abgebrannt.
In diesen Hütten aus Palmwedeln und Elefantengras waren auch nur wenige Bänke für die beinahe 300 Schüler vorhanden
Beim letzten Aufenthalt von Ute Pohlmann in Benin (Dezember 2009 bis März 2010) besuchte sie das Dorf zusammen mit Dr. Mensah W.Tokponto. Es war ein sehr heißer und windiger Tag in der Trockenzeit mit über 30° im Schatten.
Der Staub setzt sich in alle Ritzen und Öffnungen und behindert die Kinder sehr stark beim Atmen.
Nicht nur in der Regenzeit ist hier der Unterricht sehr stark beeinträchtigt, auch in der Trockenzeit haben die Kinder unter den extremen klimatischen Bedingungen zu leiden. An diesem Tag teilten die beiden der Dorfbevölkerung, den Lehrern und Schülern mit, dass dank der Spenden drei neue Klassenzimmer gebaut werden können. Die Freude war bei allen riesig und schon im Januar konnten die Bauarbeiten beginnen.
Dr. Mensah W. Tokponto und Ute Pohlmann bei ihrem Besuch in Don Zoukoutoudja
Bei dem Ausheben der Fundamente beteiligten sich viele Männer aus dem Dorf und diesmal bauten wir die drei Klassen-zimmer in einem Gebäude mit einem angegliederten Lehrezimmer. Der Rohbau wuchs. Bis Anfang März standen die Mauern - dann wurde das Dach errichtet und die Außen -und Innenwände verputzt und gestrichen.
Ende Mai konnten drei Klassen die Räume beziehen. Sie können jetzt auch während der Regenzeit die Schule be-suchen, während die Kinder der restlichen drei Hütten zu Hause bleiben müssen.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen Kindern in Don Zoukoutoudja den Unterrichrt in wetterfesten Klassenzimmern zu ermöglichen. Ihnen soll es allen besser gehen! Dieses Ziel kann SONAFA aber nur erreichen, wenn wir genügend Spenden erhalten.
Bitte helfen Sie mit, dass wir Ende des Jahres 2010 mit dem Bau von weiteren drei Klassenzimmern beginnen können! Mi wa nu kaka! - Herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung an alle Spender!


Die Freude über die Spenden für die drei neuen Klassenzimmer ist nicht zu beschreiben und alle packen mit an!
Geschafft! Der Rohbau der drei Klassenräume und des angeschlossenen Lehrerzimmers ist fertig!