Bauvorhaben: Schulbauprojekte im Jahr 2018
Märchen aus Benin: Märchensammlung
Yokon

liegt, wie viele andere von SONAFA unterstützten Dörfer, im Bezirk Zogbodomey. Das Dorf hat rund 2000 Einwohner,
die wie viele Menschen in den ländlichen Gebieten Benins von der Landwirtschft leben. In Yokon wird neben Mais, Maniok, Yams Wurzeln und Erdnüssen auch etwas Baumwolle angebaut.

Die Grundschule in Yokon wurde 2003 gegründet. Die Schule wird derzeit von 244 Kindern besucht, die von sechs Lehrer unterrichtet werden. Die Schule bestand aus über drei wetterfesten Klassenzimmern und drei Behelfsbauten.

Ein Teil dieser Behelfsbauten bestand nur aus einem Holzgestell, hatte also keine Wände und bot so auch nur ein wenig Sonnenschutz. In der Regenzeit und an besonders heißen Tagen konnte auch hier deshalb kein Unterricht stattfinden.
Dank der Spenden konnten 2014 in Yokon drei neue Unterrichtsräume gebaut werden und alle Schüler*innen und die ganze Dorfgemeinschaft sind überglücklich! Unser besonderer Dank gilt den Schüler*innen der Albrecht-Dürer-Oberschule in Berlin und allen Verantwortlichen der Schule, die durch ihren Sponsorenlauf und der großzügigen Spende sehr dazu beigetragen haben, dass die Klassenräume in Yokon so schnell gebaut werden konnten! „Am Ende waren etwa 12.000 Euro zusammen und ich bin unheimlich stolz, dass der Schülerrat beschlossen hat, ein Viertel des Geldes an zwei Schulen in Afrika zu spenden und damit unterstreicht, dass überall das gleiche Recht auf Bildung herrschen sollte“ sagte Schulleiter Rainer Kistermann während der feierlichen Spendenübergabe. Auch die damalige Stadträtin und jetzige Bürgermeisterin Neuköllns, Dr. Franziska Giffey, würdigte den Einsatz der Schüler*innen des Gymnasiums: „Trotz der Lage in einem Brennpunkt hat sich die Schule schon immer auch außerhalb eigener Interessen stark engagiert.“ Hier ein schöner Beitrag zur Aktion der Schule auf dem Blog Facetten-Magazin Neukölln.

Es ist uns bei allen Bauprojekten wichtig, dass die Dorfbevölkerung bei den Arbeiten mithilft! Wir beschäftigen deshalb auch vor allem Handwerker aus den betreffenden Dörfern. Der Bau der neuen Schulen wird für alle Beteiligten in Benin und Deutschland immer wieder zu einem gemeinsamen, denkwürdigen Ereignis!

 
Mi wa nu kaka! - Vielen Dank an alle Spender!